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Wodurch wird der Wille in der Kindheit abgetötet?

"Psychologie trifft Philosophie" Dr. Martin Spiegel Mittwochsvorträge Januar 2026 Mittwoch, 21. Januar, 20 Uhr Ort und Teilnahme (Beitrag selbstbestimmt)

Beschreibung Die frühe Botschaft an jedes Kind lautet: „Achte auf dein Sein – wie du bist, wie du dich gibst, wie du sprichst, wie du dich benimmst!“ Diese Aufforderung wirkt nicht nur von außen, sie wird innerlich übernommen: „Ich muss oder will aufpassen, wie ich mich verhalte, weil ich die Fähigkeit habe, mich zu regulieren, um mein Sein, meine Bedürfnisse optimal zu befriedigen.“ Dadurch verlieren wir an Spontaneität und leben zunehmend gesteuert statt aus dem Impuls heraus. Was einst als Wollen erlebt wurde, erscheint nun als Müssen.

So leben wir mehr und mehr „aus zweiter Hand“ – nicht unmittelbar, sondern kommentiert, analysiert und programmiert durch unsere Denkfähigkeit, anders als ein Tier. Der Willensraum im Haus unserer Seele droht stillgelegt zu werden, weil wir glauben, unser Bedürfen ständig kanalisieren zu müssen, um mit uns selbst im Reinen zu sein. Diese permanente Selbstkontrolle führt jedoch häufig zu innerem Widerstand: Nicht-Einverstandensein mit uns selbst, innere Konflikte, Spannung und Spaltung.

Im Zentrum dieser Reflexion steht die Grund-Spannung und Grund-Spaltung zwischen „Herz“ und „Kopf“ — ein Thema, das Psychologie und Philosophie eng verbindet. In seinem Vortrag geht Dr. Martin Spiegel dieser Spannung nach, beleuchtet die psychologischen und philosophischen Aspekte von Selbstkontrolle, Willensfreiheit und innerer Spannung und lädt dazu ein, die eigene Haltung zu spontanem Erleben versus reflektiertem Handeln zu überdenken. Ein anregender Vortrag für alle, die sich für Psychologie, Philosophie, Willensraum und die Balance von Gefühl und Vernunft interessieren. Teilnahme vor Ort in Freiburg oder online möglich.

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Selected appointment: Wednesday, January 21, 2026 at 8:00 PM
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