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Scham, Schuld und Identität: Vom Verstecken zum Verstehen

Scham, Schuld und Identität: Vom Verstecken zum Verstehen

In dieser Fortbildung widmen wir uns der Entstehung von Scham- und Schuldgefühlen aus entwicklungspsychologischer, neuroaffektiver und transgenerationaler Perspektive sowie deren Auswirkungen auf unser Selbstbild und unsere Beziehungen. Themen sind Entwicklungstrauma, Bindung, affektive Sicherheit und therapeutische Ansätze zur Heilung verzerrter Selbstbilder.

Seminarbeschreibung

Die Wurzeln lebenslanger Scham- und Schuldgefühle entwickeln sich häufig als Reaktion auf sehr frühen körperlichen und emotionalen Stress - hervorgerufen durch unzulängliche Einstimmung der Umgebung auf die kindlichen Bedürfnisse. Der damit einhergehende Verlust von affektiver Sicherheit und Verbundenheit führt zu weiterem Stress mit den bekannten dysregulierenden und desorganisierenden Auswirkungen auf das Erleben.

Aus diesen frühen Erfahrungen entstehen negative Glaubenssätze wie „Ich bin schlecht“ und zahlreiche Varianten dieser Überzeugung. Auf Identitätsebene werden Scham- und Schuldgefühle zur Grundlage verzerrter Identifikationen, Selbstbilder und Selbstverurteilungen, die lebenslang bestehen können. Wenn wir jedoch verstehen, dass Scham und Schuld mehr mit den Unzulänglichkeiten der Umgebung als mit eigenem Versagen zu tun haben, eröffnet das die Möglichkeit für einen klareren, mitfühlenderen Blick auf uns selbst.

Dieses Verständnis fördert die Rückverbindung zu unserer Lebendigkeit, erweitert authentische Wahlmöglichkeiten und Handlungsspielräume und ermöglicht das Auflösen verzerrter Selbstbilder. Die Fortbildung verbindet theoretische Aspekte, eine orientierende „Landkarte“ und praktische Übungen, damit Teilnehmende ein tiefes, praxisnahes Verständnis von Scham, Schuld und ihren neuroaffektiven Grundlagen entwickeln und ihre eigenen authentischen Erfahrungen reflektieren können.

  • Die Fortbildung verbindet theoretische Aspekte, eine orientierende „Landkarte“ und praktische Übungen

Leitung

Michael Mokrus

Michael Mokrus

Michael Mokrus ist freiberuflich in eigener therapeutischer Praxis tätig und unterrichtet international als Lehrer, Dozent und Supervisor verschiedene achtsamkeitsbasierte körper-, psycho- und traumatherapeutische Weiterbildungen für Fachkräfte in helfenden Berufen. Ursprünglich aus der von osteopathischer Medizin und dem humanistischen Menschenbild beeinflussten Körperpsychotherapie kommend, vermittelt er heute Methoden, die dem aktuellen neuroaffektiven Wissen entsprechen, insbesondere NARM und SomatoSensible Psychodynamik (SSP).

  • Langjährige kontinuierliche Lehrassistenz und Mitarbeit im Fortbildungs- und Supervisionsteam von Somatic Experiencing (SE)® nach Dr. P. Levine, Integraler Somatischer Psychologie (ISP) nach R. Selvam PhD und Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) nach L. Heller PhD.
  • Zertifizierter SE-, ISP-, NARM-Master-Therapeut, Mitglied der NARM-Fakultät und zertifizierter NARM-Lehrer.
Embodiment
Retreat
Sonstiges
Deutsch
Datum & Uhrzeit
Apr 22 | 10:00 AM - 5:00 PM (+3d)